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Verlängert bis zum 30.06.2021: Der Rettungsschirm für die Pflege

Coronabedingte Mehrausgaben und Mindereinnahmen können über den Rettungsschirm für die Pflege erstattet werden.

 

Der Bundestag hat Anfang März 2021 die Verlängerung des Rettungsschirms für die Pflege um weitere drei Monate beschlossen. Damit können sich zugelassene Pflegeeinrichtungen die pandemiebedingten Mehrausgaben, z.B. durch Kauf und Bevorratung von Schutzkleidung, wie Atemschutzmasten, Schutzkittel und –Brillen, Visiere und einen Mehraufwand bei den Einmalhandschuhen, erstatten lassen.

 

Auch personell bedingte Mehraufwendungen können über die Mittel des Rettungsschirms aufgefangen werden. Hierzu zählen z.B. die Erstattung von zusätzlichen Personalkosten, weil sich z.B. Mitarbeitende in Quarantäne befinden oder der Einsatz von freiberuflichen Pflegekräften zur prophylaktischen Aufstockung des Personals.

 

Mindereinnahmen, wie z.B. nicht belegbare Betten in stationären Einrichtungen oder freibleibende Plätze in teilstationären Einrichtungen, können ebenfalls erstattet werden, sofern sie ihre Ursache und Auswirkungen durch die aktuelle Corona Pandemie erfahren.

 

Liegt der Pflegeeinrichtung eine pandemiebedingte, behördliche Anordnung über einen Aufnahmestopp oder bei der Belegung von Betten und Plätzen z.B. in Tagespflege-Einrichtungen vor, deren Umsetzung Mindereinnahmen oder Mehrausgaben nach sich zieht, so ist diese zwingend im Zusammenhang mit dem Antrag auf Erstattung zu archivieren.

 

Die Beantragung der Erstattungsleistungen erfolgt unbürokratisch über den Download des Antragsformulars auf der Internetseite des GKV-Spitzenverband Bund unter https://www.gkv-spitzenverband.de/

 

Die Auszahlung der beantragten Leistungen erfolgt zunächst ohne Prüfung und in einem Zeitraum von etwa 4 Wochen.

 

Häufige Fragen beantwortet der GKV-Spitzenverband auf seiner Internetseite unter https://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/pflegeversicherung/richtlinien__vereinbarungen__formulare/2021_02_24_Pflege_Corona_FAQ_Rettungsschirm_7.0.pdf

  

Tipp: Archivieren Sie Ihre Anträge nebst Belegen. Es ist nicht auszuschließen, dass zu einem späteren Zeitpunkt eine nachträgliche Prüfung bereits erstatteter Leistungen erfolgt, zu der dann die Unterlagen vorzuhalten sind. Auch im Zuge künftiger Kosten- und Pflegesatzverhandlungen, eignet sich eine detaillierte Aufstellung und Begründung der pandemiebedingten Mehrausgaben und Mindereinnahmen.

 

 

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